Yume

Donnerstag, 19. Juni 2008

Yume

Yume

Samstag, 15. September 2007

Have a good trip!

Sonntag, 1. Juli 2007

Pet Shop

from hell

Samstag, 19. Mai 2007

Our eyes are open

see the difference



Ich setze mich in den hinteren Teil eines Kinos, das eine Leinwand von der Größe eines Fernsehers hat. Dort ist es hell. Ich stelle meinen Teller (Spaghetti mit Pesto) auf den freien Platz links von mir. Der Sitz zu meiner Rechten ist belegt - von einem Kuchentablett. "Dirty Harry II" beginnt. Der Besitzer des Kuchentabletts kommt und bietet mir ein Stück an. Ich lehne dankend ab und sage, auf die Nudeln deutend, "Vielleicht danach." Der Film beginnt und ich versuche, leise mit Löffel und Gabel zu essen und reiße dabei die Augen auf, als würde das die Geräusche dämpfen. Der Mann lacht und sagt: "Ich brauche im Kino unbedingt immer entweder Kuchen oder käufliche Liebe - diesmal habe ich mich für den Kuchen entschieden."

Donnerstag, 4. Januar 2007

Nur für Verrückte

Einmal geschah es nachts, daß ich im Wachliegen plötzlich Verse sagte, Verse viel zu schön und viel zu wunderlich, als daß ich daran hätte denken dürfen, sie aufzuschreiben, die ich am Morgen nicht mehr wußte und die doch in mir verborgen lagen wie die schwere Nuß in einer alten brüchigen Schale.

Hermann Hesse - Der Steppenwolf

Dienstag, 19. Dezember 2006

Cover your eyes

big nose

Juchitán de Zaragoza, Oaxaca, Mexico
Copyleft by gizzy duststar

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Samstag, 30. September 2006

Amanda

Heute morgen träumte ich, ich wäre mit Freunden in einem Garagenlokal, in dem die "Dresden Dolls" ein Theaterstück aufführten. Es nannte sich "Opus magnum horribilis". Die SchauspielerInnen zogen sich oft um, sie waren stark geschminkt, Barockkostüme hingen hinter der Bühne und mehreren Personen wurde der Kopf abgeschlagen. Den Schluß des Stückes versäumte ich, da ich von den Kollegen in eine ungemütliche Weinlaube verschleppt worden war.
Nach einiger Zeit kehrten wir in die Halle zurück und ich sah Amanda Palmer mit ein paar Leuten an einem Tisch sitzen. Ich sagte ihr, wie gut mir die Aufführung gefallen hätte und daß ich sie liebend gerne küssen würde. Sie lachte und meinte, sie würde sich das nicht trauen.
Da tat ich es einfach und wir waren beide hin und weg.

Amanda

Mittwoch, 14. Juni 2006

Zwangsheirat

Ich lebe auf einem Hof in Russland, es ist Frühling, die Wiesen sind gatschig. Ich soll verheiratet werden, mit einem mir unbekannten Mann. Er rudert über den See, als das Wasser für den Kahn zu seicht wird, stapft er durch das Schilf. Er ist so groß wie ich und attraktiv.
Als er vor mir steht, stürze ich mich auf ihn und küsse ihn, weil von mir erwartet wird, dass ich die Zwangsheirat ablehne und mich wehre. Deshalb tue ich so, als würde ich auf ihn fliegen. Allerdings gebe ich mich als Landarbeiterin aus und verheimliche, dass ich die Zukünftige und Alleinerbin bin, um zu testen, ob er zu mir hält, sollten wir uns verlieben.
Er ist überrascht, lässt sich aber alles gefallen. Er scheint sehr gutmütig zu sein und dem, was ich mit ihm anstelle, nicht abgeneigt. Wir schmusen die nächsten paar Tage durch.
Vom Schlafzimmerfenster aus sieht man auf ein Dach. Dort liegt eine Echse in der Sonne.
Ein Vogel landet, sagt:
"Ich habe herausgefunden, ob er eßbar ist oder nicht!"
und beginnt, der Echse den Rücken abzufressen.

11.6.2006

Dienstag, 13. Juni 2006

Verfolgung

Ich habe ein Gespräch mit einer Krankenschwester auf Mini-Disc aufgenommen und zur Sicherheit in einem spanischen Computerzentrum auf CD kopiert.
Ein Stasi-Agent mit blonden, kurzgeschorenen Haaren verfolgt mich deshalb. Er mag mich, aber ist verpflichtet, mir das geheime Material abzuknöpfen. Deshalb verprügelt er mich, nachdem er den MD-Player und die MD, die ich verzweifelt an verschiedenen Stellen verstecke, nicht finden konnte.
Wir sind in einem Haus, fast leer, zu vermieten, nur noch alte Kästen und Siebziger-Jahre-Vorhänge, winzige braun-orange-Kaffeetassen und Noppenfolie. Er findet die CD.
Im Zug nach Wien. Ich versuche, unbemerkt in Hütteldorf auszusteigen, aber er verfolgt mich. Ich überlege, bei wem ich schlafen könnte, will aber niemand in Gefahr bringen. Ich fahre nach Hause und hole die MD ab. Da steht er in der Tür.


(Vor 2 Wochen, vermutlich wegen der Aufnahme des Plenums, der Unsicherheit, ob's geklappt hat, und der KGB-Story...)

Sonntag, 7. Mai 2006

Schrei

Wieder mal ein Traum. Ein schöner. Unglaublicher. ;) Von gestern auf heute.
Ich beginne zu schreiben und im Radio spielen sie für mich "Creep". Wunderbar.

Ich fahre in einer offenen Straßenbahn über den Karmelitermarkt, überall wehen Stoffe, Seide, Spitze, Leintücher. Ich sitze auf einer Bank unter einem Baldachin, neben mir jemand mit kurzen schwarzen Haaren und viel Schminke. Wir vergleichen den Farbton der roten Strähnchen in unseren Haaren. Ich nehme ihn mit nach Hause und es ist klar, daß wir uns lieben. Saft und Kekse in der Küche. Bei mir schlafen darf er nicht, denn ich halte mich an das Jugendschutzgesetz. Ich weiß ja nicht mal, ob er fünfzehn oder sechzehn ist.
Seine Mutter holt ihn im Supermarkt ab. Sie sagt, sie weiß, dass er mich liebt und ich mich geschmeichelt fühle. Das Alter spielt keine Rolle, meint sie, doch sie findet die Beziehung seltsam, weil ich seine Musik nicht mag. Sie will verhindern, dass wir uns voneinander verabschieden. Wir laufen davon und umarmen uns in der Tiefgarage. Seine Tante sagt mir in ihrem pompösen Haus mit der Prunktreppe, ich solle seine Großmutter anrufen und mit ihr plaudern. Wahrscheinlich schiebt sie das auf mich ab, weil sie selbst keinen Kontakt zu ihr hat.
Er fehlt mir.

Das Gefühl ist geblieben.
Suche nach Verliebtheit ohne sexuellen Hintergedanken?
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