Let´s talk about sex
"Du fangst Dir leichter was ein, wennst in den Kühlschrank greifst."
Anonym
Ein Beitrag zu sexueller Gesundheit
"Wenn da was passiert wär!" Wenn ich diese Aussage von einer/einem Bekannten höre, geht es in erster Linie um die Angst, ungewollt ein Kind zu bekommen. Angst vor STDs* wird meist nicht thematisiert.
Ist ein Kind furchtbarer als eine Krankheit?
Ich bin nicht paranoid. Aber dass Menschen einen routinemäßigen STD-Test für "schlimmer" und als ein größeres Tabu empfinden als die Tatsache, dass ich in meinem Leben mit mehr als einem Mann geschlafen habe, halte ich für bedenklich.
Ist es besser, eine Krankheit zu haben und nichts davon zu wissen, als eine Krankheit diagnostiziert zu bekommen und behandelt zu werden?
"Einfacher" halt, auf kurzsichtige Art und Weise.
Die Verantwortung für meine sexuelle Gesundheit trage ich gerne. Ehrlich. Ich wünschte, das wär bei allen Menschen so. Nicht nur im Notfall.
Der Klassiker:
Aidshilfe
Noch besser, weil dort auf ALLES getestet wird: Ambulatorium zur Diagnose und Behandlung sexuell übertragbarer Krankheiten, MA 15
Die Klientel der MA 15 zeigt, wie sehr sexuelle Gesundheit von Frauen abhängig ist.
(Registrierte) Prostituierte müssen sich testen lassen - was ist mit den Freiern?
Und überhaupt: wer von euch Männern geht regelmäßig zum Urologen?
"Shame is the shadow of love"
PJ Harvey
Die wenigsten werden vom Human Papilloma Virus (HPV) gehört haben. Bei Gynäkolog/inn/enbesuchen werden wir Frauen darauf routinemäßig getestet, aber HPV betrifft genauso Männer - angeblich infizieren sich ca. 70% aller sexuell aktiven Menschen einmal im Leben.
Ein Link zu HPV
Teure Impfung ...

WER wird sich das leisten wollen?
Make love, not war!
Yours, Doña Duststar
*Sexually Transmitted Diseases
Anonym
Ein Beitrag zu sexueller Gesundheit
"Wenn da was passiert wär!" Wenn ich diese Aussage von einer/einem Bekannten höre, geht es in erster Linie um die Angst, ungewollt ein Kind zu bekommen. Angst vor STDs* wird meist nicht thematisiert.
Ist ein Kind furchtbarer als eine Krankheit?
Ich bin nicht paranoid. Aber dass Menschen einen routinemäßigen STD-Test für "schlimmer" und als ein größeres Tabu empfinden als die Tatsache, dass ich in meinem Leben mit mehr als einem Mann geschlafen habe, halte ich für bedenklich.
Ist es besser, eine Krankheit zu haben und nichts davon zu wissen, als eine Krankheit diagnostiziert zu bekommen und behandelt zu werden?
"Einfacher" halt, auf kurzsichtige Art und Weise.
Die Verantwortung für meine sexuelle Gesundheit trage ich gerne. Ehrlich. Ich wünschte, das wär bei allen Menschen so. Nicht nur im Notfall.
Der Klassiker:
Aidshilfe
Noch besser, weil dort auf ALLES getestet wird: Ambulatorium zur Diagnose und Behandlung sexuell übertragbarer Krankheiten, MA 15
Die Klientel der MA 15 zeigt, wie sehr sexuelle Gesundheit von Frauen abhängig ist.
(Registrierte) Prostituierte müssen sich testen lassen - was ist mit den Freiern?
Und überhaupt: wer von euch Männern geht regelmäßig zum Urologen?
"Shame is the shadow of love"
PJ Harvey
Die wenigsten werden vom Human Papilloma Virus (HPV) gehört haben. Bei Gynäkolog/inn/enbesuchen werden wir Frauen darauf routinemäßig getestet, aber HPV betrifft genauso Männer - angeblich infizieren sich ca. 70% aller sexuell aktiven Menschen einmal im Leben.
Ein Link zu HPV
Teure Impfung ...

WER wird sich das leisten wollen?
Make love, not war!
Yours, Doña Duststar
*Sexually Transmitted Diseases
gizzy duststar - 8. Jan, 12:16
0 [zero] kommentare. wie hab ichs mir auch anders denken können!
stupid, stupid gizzy!
auf einen ernsthaften beitrag antwortet keine/r.
muß ich halt was über meine zerrü-ü-ü-ttete seele erfinden. oder schreiben, wie häßlich das wetter ist. das zieht immer.
dabei ist gute laune so einfach: dresden dolls - the jeep song
es kommt ja nicht immer auf die kommentare an, du hast viel mehr hits als ich mit meinen kornundweizenbildernausdemwaldviertel ;)
Im Ernst, darüber wird tatsächlich kaum gesprochen; das ist allerdings bedenklich!
Was ich von Männern gehört habe sind Urologen ja hauptsächlich was für Weicheier & Hypochonder *grins* - da geht man bloß hin, wenn die Prostata schon wieder hinten rauskommt. Kein Wunder, dass die Sterblichkeitsrate bei (u.a.) Prostatakrebs so hoch ist. Übrigens wird man bei der Frauenärztin auch nicht auf das Papilloma Virus selbst getestet, sondern nur auf kanzerogene Veränderungen. Immerhin kann so schon relativ früh etwas getan werden.
Ich finde es ebenfalls erschreckend, dass von Seiten der Männer her oft nur wenig Initiative zu mehr Sicherheit kommt. Eine Möglichkeit, sich mal "grob" auf gewisse Krankheiten prüfen zu lassen, bieten heutzutage ja sogar schon die Blutspendenaktionen. Zumindest soweit sollte man sein - wer keine Verantwortung übernehmen will, braucht auch nicht zu vögeln. Aber das ist dann wohl ein anderes Thema ;)
Egal, man kann sowieso annehmen, dass die meisten von uns infiziert sind, also spielt es auch keine Rolle, wer es überträgt. Und sterben werden wir ebenfalls alle. Na immerhin.
heute früh, kaum ging die sonne auf, stand er südseitig an die wand gelehnt und rauchte. bei 16+ grad, januar. die gedanken jedoch gleich finster wie im ju-ni