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Donnerstag, 25. Januar 2007

Meme No. Zero

Dear guests and colleagues,
a music meme created by The Beauty and the Beast.
Nominated are: Mireth, ZakMcKracken and The Cricket (and everyone else, who wants to strip down to his or her pants).
1. Drei Alben, ohne die zu Leben schwer vorstellbar wäre.
2. Drei Singles, die man gehört haben muß.
3. Die beste Liveplatte/DVD
4. Eins der ganz großen Alben, bei dem man nie kapiert hat, was alle daran finden.
5. Ein Instrument, das niemals (oder nur in Ausnahmefällen) ein Solo spielen sollte.
6. Eine Lieblingsplatte, die man kaum jemandem zu empfehlen wagt.
7. Etwas ganz und gar ausgefallenes, gutes. Stichwort: Geheimtip.
8. Ein großartiger Musikmoment im Kino.
9. Ein ganz böser Musikmoment im Kino.
My answers:
1. thelma houston & pressure cooker - I've got the music in me, björk - post, pink floyd - dark side of the moon
2. es gibt nur eine:
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3. mother's finest - live
4. recently: the fratellis - costello music, generally: alles von bob dylan
5. banjo
6. triana - una historia
7. pan sonic - kesto
8. & 9. Dr. Frank'n'Furter (Tim Curry) erschlägt in "The Rocky Horror Picture Show" zu Hot Patootie Eddie (Meat Loaf) mit einem Eispickel.
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Montag, 22. Januar 2007

Malve

malve

Null kein Aids Engel für fähig wie das Blatt der Wolle peinlich sich mehrmals das funktioniert nicht von Orlando höflich jetzt will Aberglaube es funktioniert nicht mehr genau mal ins Gehege genau als er Erik in den Schwanz verzwickte glücklicherweise ab heute gilt er für eine Ewigkeit Grundwehr ist am Fanklub das abprallen ist alle erzählen hat keinen Ton ich fühle mich Ansicht sei ein Anstieg der Wirklichkeit Wirklichkeit lediglich geheilt an Angst scheiße zerbricht er gleich seinen glaubt nach Kopf ergeht es ergo ist gestern namentlich weinend der Himmel in der Tasse gelandet und John senken senden

21.1.2007

Sonntag, 21. Januar 2007

Blaue Schatten

wood


chestnut

Augarten, ca. 16:40
copyleft by gizzy duststar

Nicotine

Ärzte der Harvard School Of Public Health konnten durch Daten, die dem Gesundheitsministerium von der Zigarettenindustrie übermittelt werden müssen, nachweisen, dass US-Hersteller im Zeitraum von 1997 bis 2005 den Nikotingehalt erhöht haben. 1,6 % pro Jahr, ca. 11 % insgesamt. Die Verbraucher/innen wurden nicht informiert, auf den Packungen gab es keine Hinweise.
Damit verletzt die Zigarettenindustrie ein Abkommen von 1998, in dem sie sich verpflichtete, nichts zu unternehmen, was die Nikotin-Abhängigkeit erhöht.

http://www.hsph.harvard.edu/press/releases/press01182007.html

Samstag, 20. Januar 2007

Nancy Boy

nancy profil2

copyleft by gizzy duststar

Donnerstag, 18. Januar 2007

Nichts für uns, alles für alle.

Nada para nosotros, todo para todos.

Einladung zur Ausstellung

Strategischer Universalismus und politische Zeichnung
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Eröffnung 17. Januar 2007, 19 Uhr
18. Januar bis 2. März 2007
Galerie IG BILDENDE KUNST
Gumpendorfer Straße 10-12
1060 Wien
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Strategischer Universalismus

Mitte der 80er Jahre entwickelte die postkoloniale Theoretikerin Gayatri Spivak das Konzept eines „strategischen Essentialismus“. Ihr ging es dabei darum, in Anbetracht der Kritik der poststrukturalistischen Theorie an jeglichem Essentialismus, Möglichkeiten für eine konkrete politische Praxis offen zu halten. Zugleich mit der Kritik am Essentialismus sind gerade universalistische Konzepte in der feministischen und postkolonialen Theorie massiv kritisiert und als weiße, westliche, männliche, partikulare Konstruktionen entlarvt worden.

Die Ausstellung wirft nun die Frage auf, inwieweit im Hinblick auf eine politische Praxis „Universalismus“ nichtsdestotrotz als strategisches Konzept angewendet werden kann und muss. Sie beschäftigt sich mit künstlerischen Positionen, theoretischen Konzepten und politischen Aktivismen, die über reine „Single-Issue-Politik“ hinausgehen und Identitätspolitiken überschreiten – die universalistisch operieren und dabei zugleich die Fallen eines verkürzten, vereinnahmenden und ausschließenden Universalismus hinterfragen.

Bini Adamczak, „eisen bügeln“
aus: „kommunismus – kleine geschichte wie endlich alles anders wird”, Unrast-Verlag 2006



Politische Zeichnung

Gemälde, Comics und Graffiti auf Flugblättern, in Zeitungen und an Hauswänden, von der Laienzeichnung der ArbeiterInnen im Deutschland der Weimarer Republik bis zu den politischen, monumentalen Wandgemälde (Murales) in Mexiko – öffentliche Zeichnung und Malerei haben politische Tradition. Mit dem Aufstand der Zapatistischen Befreiungsbewegung EZLN wurde auch die mexikanische Tradition der Murales zum Zwecke der Agitation, der Bildung und Geschichtsaufklärung wieder aufgenommen. Ausgehend davon präsentiert die Ausstellung zeichnerische Arbeiten, die Position beziehen.

Ausgehend vom zapatistischen Slogan “Alles für alle - für uns nichts!" fragt die Ausstellung nach Möglichkeiten eines “strategischen Universalismus" und damit nach der politischen Perspektive der Gleichheit. In Form von Informationswänden mit Reflexionen, Fotos und Dokumenten sowie mit künstlerischen Arbeiten und investigativen Videos findet eine Auseinandersetzung mit universalistischen (Identitätspolitik überschreitenden) Politiken und Perspektiven in gegenwärtigen aktivistischen Zusammenhängen statt. Schwerpunkte bilden dabei queere Positionen und Kämpfe, Strategien und Ansätze der Zapatistas und der Prekariatsbewegung.

Drei Zeichnerinnen reagieren auf die Infoausstellung. Damit rückt die Zeichnung als politisches Medium mit der Möglichkeit der massenhaften Verbreitung, der Agitation und der Bildung in den Blick. Neben der Tradition der politischen Zeichnung in Zeitungen und auf Plakaten knüpft die Ausstellung auch an die Geschichte der öffentlichen Zeichnung/Malerei in Mexiko an – Wandmalereien in öffentlichen Gebäuden (Murales) als Form der Bildung für eine Gesellschaft mit hohem Analphabetismus und Zeichnungen auf den Holzhäusern zapatistischer Dörfer.

http://www.igbildendekunst.at

Fr, 2. März 2007, ab 19 Uhr
ALLES FÜR ALLE!
Finissage und Release-Party des Bildpunkt – Zeitschrift der IG Bildende Kunst zum Thema